Achtung LEBEN!

von admin , gepostet in Allerlei am Dienstag, 27.07.2010

Unser Leben ein einziges Risiko? Fangen wir einmal mit dem Urlaub an, kaum kommt eine Hai-Warnung sind alle Strände wie leer gefegt. Die Chance im Lotto zu gewinnen ist jedoch 10 mal höher, als wie von einem Hai gebissen zu werden. Wenn einem schon das Wasser den Tod bringt, dann vielleicht eher noch durch ertrinken. Immerhin ertrinken gut 84 Menschen jährlich alleine in Österreich. Gefährlich sind in Österreich aber auch die wilden Tiere. Obwohl wir hier eigentlich nur Hunde als solche bezeichnen können.

Jeder Läufer gibt sich bei seiner Trainingseinheit also größter Gefahr hin. Nur die Walkerinnen können sich mit ihren Stöcken dem Monster zur währ setzen. Immerhin werden jährlich gut 5000 Menschen von Hunden so verletzt, dass sie ein Krankenhaus besuchen müssen. Auch wenn hier oft das anschließende Schmerzensgeld der Grund ist – aber Statistik ist und bleibt Statistik.

Noch Gefährlicher sind jedoch Wespen, bis zu zehn Tote sind hier jährlich zu beklage. Vielleicht hilft hier ein schneller Sprint? Allerdings muss hier von wirklichen Pech die Rede sein, denn wie oft tritt man schon auf ein Wespennest. Sportler allerdings leben allgemein gefährlich: jetzt wurde bekannt dass auch die silberdurchzogene Sportbekleidung Risiken mit sich bringt. Zumindest sei eine körperliche Beeinträchtigung nicht auszuschließen, meint ein 700köpfiges Institut in Berlin.

Eine weiteres großes Risiko ist das Mobiltelefonieren, jedoch ist hier bis heute nichts bewiesen und so wird es von der Jugend total ignoriert. Die Natur ist allerdings die Gefahr schlecht hin, zum Beispiel die Zecken. Sie treten den Ersatz für die angeblich tollwütigen Füchse an, die jahrelang gejagt wurden. Auf einmal gibt es keine Tollwut mehr in Österreich. Jetzt aber beißen einem wie schon erwähnt die bösen Zecken und bringen einem bis zum Tot ins Krankenhaus. Also liebe Sportler, lieber mit Silbersocken durchs Unterholz laufen, sonst könnte der Tag böse enden. Es gibt immerhin genug Menschen die sich aufgrund der Warnungen nicht mehr in den Wald trauen… das Spazieren wurde bei ihnen jetzt einfach durch Fernsehen ersetzt.. aber kann der nicht auch explodieren?

Das nächste Gefahrentum verbirgt sich bei der Verhinderung von Nachwuchs. Stiftung Warentest hat die Kondome geprüft und konnte nicht einmal ein “Sehr gut” vergeben. Jedes Dritte von 500 Kondome war durchlässig. Eine Statistik von einer Ärztezeitschrift, die die Ansteckungsgefahr nur auf 1:400 bei HIV schätzen, wirkt hier weitaus beruhigender – dies allerdings nur solange kein Blut mit im Spiel ist.

Die größte Risikogruppe liegt jedoch bei den Motorradfahrern. Hier gibt es gut 500 Tote im Jahr. Das hat auch Hermann Maier eingesehen. Eine Runde auf dem Schiff ist Verkehrsmäßig am ruhigsten, solange man nicht auf einem Schiff gemeinsam mit Flüchtlingen strandet.

Die Straßenvekehrstoten jedoch kümmern uns kaum, an Drogen sterben im Vergleich nicht mal ein Drittel davon. Flugzeug und Terrorristen kümmern uns viel mehr. Komisch, da doch gerade mal ein Toter auf ein paar Millionen Passagiere kommt. Aber auch das Zugfahren ist heutzutage wieder gefährlich, vor allem für Selbstmörder. Jedoch wird bei Selbstmord immer erst zwei Jahre später die Statistik bekannt, man will ja keine Nachahmungstäter. Was ist wenn sich die Schweinegrippe mit der Vulkanasche vermischt, ist dann ein neuer Virus geboren?

Was ist unser Fazit: Lieber zuhause in den eigenen vier Wänden bleiben und ja nicht vor die Türe gehen. Kommt vielleicht ein Erdbeben so muss man abwiegen, welches Risiko größer ist. Aufpassen sollte man auch vor herunterfallenden Lampen, kann ja immer mal passieren. Gerade auch bei der Hitze sind Fernseher nicht vor dem Explodieren geschützt (hat man vor kurzem erst durch einen Bericht in der Österreich erfahren)… Am besten man sperrt sich in einen Betonpunker ohne alles und ernährt sich von Wasser und Gemüse…. ahhh nein da können auch Bakterien drauf sein…. also jetzt ist wohl jeder überfragt…:-)

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Kommentare

Von Furkan am 30.07.2010 um 11:02

Also, dass alles kann wohl möglich sein, aber jemand der ein Jahr lang hart gearbeitet hat um ein Urlaub zu mache. Der wird sicherlich,dass Risiko aufnehmen und wird sich loben lassen.

Von Fabian am 31.07.2010 um 13:03

Meiner Meinung nach gibt man sich lieber diesen Gefahren aus und hat ein erfülltes Leben auch wenn Man sich mal etwas bricht oder von einer Wespe gestochen wird, als dass Man den ganzen Tag höllisch aufpasst und nichts erlebt.

Von hpsk am 12.08.2010 um 23:09

Das ist mal ein echt guter Beitrag. Das ist schon ein Problem langsam.

Natürlich muss ich Fabian recht geben. Meist ist es sogar so dass denen, die überall aupassen und vorsichtig sind mehr geschieht als denen die ihr Leben leben und geniessen.

Ich habe mir schon einige Male darüber Gedanken gemacht und denke es macht einen Menschen mehr krank darüber nachzudenken ob etwas passieren könnte, ob etwas ungesund sein könte usw. als das einfach mal ausser Acht zu lassen – zumindest bei kleineren Dingen.

Von Jonathan am 22.08.2010 um 12:11

Als erstes sollte man hier feststellen:
Sterben muss man sowieso irgendwann, und am Ende hat man immer irgendeine Gefahr unberücksichtigt gelassen,ist nicht rechtzeitig zu einer Untersuchung gegangen,oder was anderes dummes passiert.
Aber:Unnötiges Risiko halte ich für genauso falsch, wie sich im atombombensicheren Bunker verkriechen.
Vorsicht ist überall angebracht, gerade outdoor, Panik und Spaß verderben lassen find ich nur dumm!!

Von Simone am 22.08.2010 um 17:18

Gefahren gibt es ja überall ,schon wenn ich morgens zur Arbeit fahre oder spazieren gehe es kann doch überall etwas passieren . Ich finde aber das man sich darüber keiKopf machen sollte den sonst kann man das Leben gar nicht mehr genießen.

 

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